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Wie kommt man eigentlich zum Schreiben? - Gute Frage, nächste Frage.
Nein, im Ernst: Lesen und Schreiben waren für mich schon immer enorm wichtig und notwendiger Bestandteil meines Lebens. Dank meiner großen, kreativen Familie und mehrerer unermüdlicher Deutschlehrer (ihnen allen an dieser Stelle noch einmal ein herzlicher Dank dafür) hörte ich auch nie auf, selber welche zu (er)finden. Später wunderte ich mich über die vielen Erwachsenen in meiner Umgebung, denen der Umgang mit Geschichten fremd zu sein schien. Also setzte ich mich hin und schrieb auf, was ich bei diesem Prozess wichtig fand, und brachte meinen ersten Ratgeber heraus. Wenig später folgte eine Grundschularbeitsmappe über Kopfläuse - fragen Sie mal, warum ... Bald fragten Patienten im Krankenhaus, ob ich nicht die vielen Inhalte, die tagtäglich in der Beratung zur Sprache kamen, zu einem leicht verständlichen Buch zusammenfassen würde. Die Idee setzte sich fest und führte zu einer Ratgeber-Reihe für Senioren. Irgendwann aber forderte die Fantasie ihren Tribut. Was wäre eigentlich, wenn ...? Eine ferne Zukunft, eine dunkle Vergangenheit, eine seltsame Fähigkeit, die es eigentlich nicht geben dürfte - wie spannend müsste es sein, Menschen bei all den Aufgaben zu begleiten, die ein solches Leben ihnen stellte. Auch hier gab es bald ein Konzept, das trug, einen Verlag, dem sie gefiel - und der erste Roman erschien. Ein zweiter folgte 2011, weitere sind in Vorbereitung.
Tja, was soll ich also antworten auf die Frage, wie man ans Schreiben kommt? Für mich ist es so selbstverständlich wie Reden und gehört zum Leben dazu. Zu meinem wenigstens.
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